S-Cup 2013 sponsored by Suntours

“Wo I fahr und steh”

 

19 Crews. Einheitsklasse. Olympische Kurse. Der 29. S-Cup bot auch unter neuer Wettfahrtleitung die bereits klassische Faszination.

Viele „alte Hasen“ wie Axel Wiesinger vom Attersee und Seppi Lindl mit seinem Kärnter Team, aber auch ermutigend viele neue, ausgesprochen junge Crews versammelten sich Ende Oktober in Jezera zum Kampf bis aufs Takelmesser in trotzdem familiär-freundschaftlicher Atmosphäre.

Wer behauptet, der Sieg beim S-Cup sei eine Frage von Leben und Tod, unterschätzt die Motivation der Teilnehmer völlig. Kaum eine Crew, die nicht schon  bei „X minus 48 Stunden“ vor Ort war, um beim von Arthur Thüringer und Christian Kargl kundig geleiteten Vorbereitungstraining ihre First 35 um den Parcous zu prügeln. Und kaum ein Skipper, der nicht mit dem Regelwerk in der Ölzeugtasche am Steuerrad stand: „Protest!“ hörte man beim 29. S-Cup beinahe so oft wie „Prost!“

Eine Säule des langjährigen S-Cup Erfolges fehlte erstmals in Jezera:

Anstelle von Gert Schmidleitner hatte der veranstaltende Nautic Club Austria Klaus Vrecer mit der Wettfahrtleitung betraut. „Blondel“ kann durch nichts ersetzt werden, aber Respekt: Der neue Mann hat die übergroßen Schuhe, die sein Vorgänger hinterlassen hat, mit Anstand getragen. Für saubere Organisation vor Ort, Freibier am Abend und spannende Multimediashows von den Wettkampftagen sorgte das für Großevents hoch kompetente Suntours-Team unter der Leitung von Lukas Vrecer. Und für den pünktlichen Beginn der Freibierrunden garantierte Schiedsrichter Christian Kargl, der Protestverhandlungen souverän und mit hoher Schlagzahl abwickelte. Wer sich ein Bild von der Stimmung machen möchte, findet die Fotos unter http://goo.gl/nwTULO.

 

Geschwächelt hat eigentlich nur der Wind: Tag 1 brachte zermürbendes Warten auf eine Brise, dann aber trotzdem drei erfolgreich ausgetragene Wettfahrten. Tag 2 endete mit einer bahnverkürzten 6. Wettfahrt und auch die lange Navigationswettfahrt am dritten Renntag konnte nur durch Bahnverkürzung gerettet werden.

 

Die besten Nerven in der Leichtwindschlacht bewies Lukas Vrecer mit seinem Team Suntours: Mit 6 gewonnen Wettfahrten in der  Wertung für steirische Staatsbürger und 5 gewonnenen Wettfahrten in der Gesamtwertung räumte er beide erhältlichen Trophäen ab. Den 2. und 3. Platz in der steirischen Wertung holten  Thomas Malinka und Andreas Hierzy.  Die Stockerlplätze in der Gesamtwertung bezogen Peter Styblo und Thomas Malinka.

 

Fazit: Man stand viel. Aber letztlich ging es doch. Und zum 30. S-Cup sind sicher wieder alle dabei.

   
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